Skip to content
All posts

In Schweden zahlt man sogar in der Kirche per Karte

In Schweden gehört die kontaktlose Kollekte in vielen Kirchen längst zum Standard. Straßenmusiker in Schottland haben QR-Codes auf dem Gitarrenkoffer. In Norwegen laufen rund 95 Prozent aller Transaktionen kartenbasiert ab. Und in Deutschland? Fragt die Hälfte der Einzelhändler noch immer "Haben Sie's passend?" Das Schild "Nur Barzahlung" gilt mancherorts immer noch als vollkommen normal.

Das klingt nach einer Kleinigkeit. Ist es aber nicht. Denn Bargeld kostet Händler deutlich mehr, als die meisten ahnen.

 

Deutschland und das Bargeld: Was die Zahlen sagen

Deutschland gehört im europäischen Vergleich zu den bargeldintensivsten Ländern. Laut Deutscher Bundesbank wurden zuletzt noch rund 51 Prozent aller Zahlungen in Deutschland mit Bargeld getätigt.

Zum Vergleich: In Schweden liegt der Bargeldanteil unter 10 Prozent. Die schwedische Riksbank diskutiert inzwischen offen, ob Bargeld langfristig überhaupt noch angeboten werden muss. In Dänemark dürfen Händler Barzahlungen seit 2016 gesetzlich ablehnen. In Großbritannien, Norwegen und den Niederlanden ist Kartenzahlung längst der Standard, auch an Kiosken, Märkten und im Freizeitbereich.

Deutschlands Sonderrolle hat historische und kulturelle Gründe: tiefes Vertrauen in physisches Geld, Datenschutzbedenken und eine vergleichsweise späte Verbreitung von Kartenterminals im stationären Handel. Das ändert sich, besonders in jüngeren Altersgruppen, aber der Wandel geht langsamer voran als anderswo.

 

Was Bargeld Händler wirklich kostet

Viele Betriebe betrachten Bargeld als kostenneutral. Das ist ein Trugschluss.

Das tägliche Zählen, Kontrollieren und Vorbereiten des Kassenbestands kostet pro Kassenplatz zwischen 15 und 30 Minuten. Bei mehreren Kassen und mehreren Standorten summiert sich das zu einem erheblichen Zeitaufwand im Monat. Hinzu kommen Bankeinzahlungen: Fahrtwege, Wartezeiten und Gebühren von typischerweise 0,15 bis 0,25 Prozent des Einzahlungsbetrags fressen ebenfalls Budget.

Dazu kommt ein Risikofaktor, den viele unterschätzen. Bargeld ist anfälliger als Kartenzahlung, für Fehlzählungen, Falschgeld und Diebstahl. Höhere Kassenbestände erfordern außerdem entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Versicherungen, was weitere laufende Kosten bedeutet.

Kartenzahlungen sind dagegen direkt dokumentiert, sofort im System sichtbar und ohne manuellen Aufwand verarbeitbar. Der Abgleich am Tagesende entfällt weitgehend, weil die Daten ohnehin digital vorliegen.

 

Was man vom internationalen Vergleich lernen kann

Die Länder, die früh auf digitale Zahlungsmittel gesetzt haben, profitieren heute nicht nur bei der Effizienz. Händler in Norwegen oder Schweden berichten davon, dass der Wegfall von Bargeld den Kassenabschluss deutlich vereinfacht, Fehler reduziert und den Einstieg ins Abendgeschäft beschleunigt. Selbst kleinste Betriebe wie Marktverkäufer oder Imbissstände arbeiten dort mit Kartenterminals, weil die Hürden niedrig und die Vorteile greifbar sind.

Deutschland ist nicht rückständig, aber es gibt Aufholpotenzial. Wer die Infrastruktur für reibungslose Kartenzahlung heute aufbaut, ist nicht nur effizienter, sondern schließt auch keine Kundengruppe mehr aus. Gerade jüngere Kunden haben schlicht kein Bargeld dabei und entscheiden sich im Zweifel für den Anbieter nebenan.

 

Warum viele Händler trotzdem zögern

Der häufigste Grund, warum Betriebe weiter auf Bargeld setzen, ist nicht Überzeugung, sondern Komplexität. Kartenzahlung wirkt auf den ersten Blick unübersichtlich: ein Gerät vom einen Anbieter, die Abrechnung vom anderen, Support beim dritten. Wenn etwas nicht funktioniert, weiß niemand, wer zuständig ist.

Genau an dieser Stelle setzt copago PAY an.

 

copago PAY: Kartenzahlung ohne Reibungsverluste

 

copago PAY integriert die Zahlung direkt in das copago Kassensystem. Das bedeutet: Kasse, Terminal und Payment kommen aus einer Hand, es gibt einen Ansprechpartner für alles, und die Zahlungsdaten laufen automatisch in die copago Auswertung, ohne manuellen Abgleich und ohne separate Exporte.

Und das beste: copago Kunden haben keine monatlichen Fixkosten. Die Konditionen sind transparent und attraktiv.

Was das im Alltag bedeutet: weniger Aufwand beim Tagesabschluss, weniger Fehlerquellen und im Supportfall eine einzige Nummer, die ihr anrufen müsst.

 

Fazit

Bargeld hat seinen Platz und wird ihn in Deutschland noch eine Weile behalten. Aber als alleiniges Zahlungsmittel ist es teurer, aufwändiger und fehleranfälliger als viele Händler realisieren. Wer Kartenzahlung heute ergänzt oder vollständig umstellt, senkt Kosten, spart Zeit und schließt keine Kundengruppe mehr aus.

Mit copago PAY ist der Einstieg unkompliziert. Mehr dazu gibt es auf der copago PAY Produktseite.